Textfeld: Praxis Keller – Plinke:  Ihre Hausarztpraxis in 22147 Hamburg - Berne






Kontraindikationen
f. Impfung

Keine Kontraindikationen

Verhalten nach Impfung

Impfreaktionen
Impfkomplikationen

Übersichtstab.
Impfungen

Links Impfungen

Krankheitsfolgen-Impfschaden im Vgl.



Abrechnungs-
fragen

Aufklärung



Weitere Links








Alles zum Thema Impfungen

 

Sie können in unserer Praxis außer der Gelbfieberimpfung, die weiterhin nur in einigen speziellen Zentren angeboten werden darf, alle in der untenstehenden Tabelle 2 aufgeführten Impfungen erhalten.
Wir erstellen für eine Fernreise mit EDV-Unterstützung einen Impfplan, informieren Sie über Malariaprophylaxe und die notwendige Reiseapotheke.

Sprechen Sie uns bitte rechtzeitig an.
Beachten Sie bitte als Patient der GKV, dass Reiseimpfungen von wenigen Kassen jetzt komplett übernommen werden – von anderen Kassen zumindest auf dem Erstattungswege.
Beachten Sie bitte die in der letzten Spalte der Tab. 2 aufgeführten Hinweise zur Kostenerstattung.
Preise f. Fernreiseimpfungen

 

Nach den neuesten Empfehlungen der STIKO ist bei nachgewiesen erfolgter Grundimmunisierung auch nach verpasstem bzw. überschrittenem Auffrischungstermin nur noch 1 Auffrischung erforderlich und keine erneute Grundimpfung.

 

 

Bitte vergessen Sie zum Eintrag der Impfung und zur Ermittlung des Impfstatus Ihren Impfausweis nicht!!!

 


Kontraindikationen für Impfung

 

·          Schwangerschaft für Lebendimpfung (zB. Polio Schluckimpfung/Röteln/Masern/Mumps/Gelbfieber)

·          Akute behandlungsbed. Erkrankungen

·          Angeborene und erworbene Immundefekte und HIV-Infektion (nur bei Lebendimpfungen! Bei Totimpfungen Kontrolle des Impferfolges)

·          Allergien gegen Impfstoffbestandteile (Hühnereiweissallergie (Gelbfieber/Grippe!); Antibiotika (Cave Lebendimpfstoffe bei Allergie gegen

Neomycin/Streptomycin);

·          Ernste Nebenwirkung nach Impfung mit dem gleichen Impfstoff bei vorangegangener Impfung; zunächst Ursachenklärung!

 

  


Keine Kontraindikationen für
Impfung


 

·          Banale Infekte mit Temperaturen unter 38.5 Gr. Celsius

·          Ein möglicher Kontakt des Impflings zu Personen mit ansteckenden Krankheiten

·          Krampfanfälle in der Familie

·          Fieberkrämpfe in der Anamnese des Impflings (ggf. Antipyretika-Gabe)

·          Ekzem und andere Dermatosen, lokalisierte Hautinfektionen

·          Behandlung mit Antibiotika oder mit niedrigen Kortikosteroiddosen oder lokal angewendeten steroidhaltigen Präparaten

·          angeborene oder erworbene Immundefekte bei Impfung mit Totimpfstoffen

·          Neugeborenenikterus

·          Frühgeburtlichkeit

·          Chronische Erkrankungen sowie Erkrankungen des ZNS

·          Schwangerschaft der Mutter des Impflinges

 

  


Verhalten nach der Impfung

 



 

·          Impfausweis mit der Chargennummer sorgfältig verwahren – bei Impfschaden nur Entschädigung bei Nachweis der Chargennummer!

·          Bei ernsthafter Impfreaktionen bitte die Praxis benachrichtigen – bei schwerer Reaktion sofortige Arztkonsultation (ggf. Notfallamb./Notdienst).  Der Verdacht einer über das übliche Ausmass einer Impfreaktion hinausgehenden gesundheitlichen Schädigung ist meldepflichtig.

·          Bei leichter Impfreaktion (Schwellung/Rötung der Impfstelle) Kühlung und ggf. Paracetamol/ASS -Tbl.

·          Sportliche Höchstleistungen sollten in den Tagen nach der Impfung gemieden werden.

 

 

Impfreaktionen und Komplikationen

 


Tab. 1: Impfreaktionen und Komplikationen

 

Reaktionen nach Impfung

 

Häufigkeit

Beispiele

Therapie

Impfreaktionen:

(Harmlose Beschwerden im Rahmen der Immunantwort)

 

Prozentbereich

Lokalreaktion nach Tetanusimpfung (Schwellung/Hautrötung/Überwärmung)

Lokalbehandlung, Kühlung

Impfkrankheit

(leichte Form der Infektions-KH durch die abgeschw. Erreger)

 

Prozentbereich

Impfmasern

Keine, ggf. Antipyretika bei Fieber

Impfkomplikationen

(vorübergehende therapiebedürftige Erkrankung)

 

Promillebereich

abszed. Lymphadenitis nach BCG – Impfung; allergische Impfreaktion zT bis zum allerg. Schock
Meldepflicht!

spezielle TH.

Impfschaden

(bleibende Schädigung/Impffolge)

Bereich von < 1:1 Millionen

Lähmungserscheinungen (Paresen) bei Impfpolio
Meldepflicht!!

zT nicht möglich

 

  

Tab. 2 Übersicht über die Impfungen für alle Altersgruppen

 

Erkrankung

Indikation gemäß STIKO-Empfehlung

Grundimmunisierung

Auffrischung

(s.a. N2)

Kombination

Bemerkung

Kassenleistung

(s.a. N1)

Diphtherie

alle

3 Impfungen

0/30-60/180-360 Tage

 

im Kindesalter

4x als DTaP

alle 10 Jahre

 

 

 

im Kindesalter

nach 5J.

Einzeln od. Komb. Impfstoff mit Tetanus/Polio/
Pertussis

Totimpfstoff

 

Immunität nach Infektion nur ca. 10

Jahre! -> Impfung!

Diphtherieantitoxin

bei Infektion

Ja

Tetanus (Wundstarrkrampf)

alle

3 Impfungen

0/30-60/180-360 Tage

 

im Kindesalter

4x als DTaP

alle 10 Jahre

und ggf.

im Verletzungs-

falle

 

im Kindesalter

nach 5J

Einzeln od. Komb.Impfstoff mit Diphtherie/Polio/
Pertussis

Totimpfstoff

 

GGF Immunglob. bei

Exposition Ungeimpfter/

Erkrankungsfall

Ja

Polio (Kinderlähmung)

Grundimpfung alle; Auffrischung für Erwachsene

Indikationsimpfung

2x im Abstand von mind. 56 Tagen

IPV-Impfstoff

 

im Kindesalter 3x

alle 10 Jahre bei Indikation: Reisen in offiz. Risikogebiete
f. Aussiedler u. Asylbewerber bei Einreise aus Risikogebieten (bei Unterbringung im Gem.Unterkünften

Einzeln oder Komb.Impfstoff mit  Tetanus/Diphtherie/
Pertussis

Totimpfstoff;

Schluckimpfung (=Lebendimpfung) nur noch im Ausnahmefalle!

Ja

Pneumokokken

geänderte Wieder-
auffrischung











ab 6/2001:

alle über 60 Jahre und bei erhöhter Infektionsgefährdung

chron. Lungen/Herz/Leber/Nieren-

KH, Diab./Stoffw.KH/Immun-

defizit, HIV-Infektion;

KH der blutbild. Organe, Zn. Splenektomie/vor immunsuppr. TH.

NEU: Säuglinge ab 2. LM bei erhöhter gesundheitl. Gefährdung
(Herz-Kreisl.KH/Atmungsorg./
Diabetes)

1x

Erwachsene:
außer bei Pat. mit. Immundef.
u. Niereninsuff.

keine Auffrischung mehr erforderlich!!

 

Kinder unter 10J. ggf. nach 3 Jahren

Einzelimpfstoff

Totimpfstoff

Ja

Röteln

Kinder und Jugendl.

 

Frauen in gebärfähigem Alter;

Infektionsgefährdete

s.a. unter Masern bei Exposition!

1x ab 12. LM

 

1x als MMR

ab 6.LJ

 

ggf. 4 Wo

nach 1. Impfung

Einzeln oder Komb. Impfstoff MMR

Lebendimpfstoff!

3 Monate Empfängnisverhütung!

Kontrolle Impftiter nach Impfung bei Frauen m.

Kinderwunsch!

 

Nicht bei sympt. HIV-Infektion!!

GGF Immunglob. bei

Exposition Ungeimpfter

Ja

Masern



Neu 6/2001:

Kinder und Jugendliche;

Infektionsgefährdete

 
Impfung aller ungeimpften u. nach 1970 geborenen
bzw. nur 1x geimpften bei Exposition innerhalb von 3 Tagen nach Expos. (gilt f. Masern/Mumps/Röteln)

1x ab 12. LM

1x als MMR

ab 6.LJ

 

ggf. 4 Wo

nach 1. Impfung

GGF Nachimpfung aller Erwachsenen Jahrgange 1970 und jünger

Einzeln oder in Kombination MMR/MM

Lebendimpfstoff

 

Nicht bei sympt. HIV-Infektion!!

 

GGF Immunglob. bei

Exposition Ungeimpfter

Ja für alle Kinder und Jugendlichen

Mumps

Kinder und Jugendliche;

Infektionsgefährdete

s.a. unter Masern!!

1x ab 12. LM

1x als MMR

ab 6.LJ

 

ggf. 4 Wo

nach 1. Impfung

Einzeln oder in Kombination MMR/MM

Lebendimpfstoff

 

Nicht bei sympt. HIV-Infektion!!

 

GGF Immunglob. bei

Exposition Ungeimpfter

Ja für alle Kinder und Jugendlichen

Hepatitis A

 

 

 

 

 

 

 

 

Med. Personal/berufl. Exponierte/Risiko-

patienten

Hämophile

Kontaktpersonen bei

Hep. A-Infektion

pych. Heimpatienten/

Pat. m. Leber-KH

Reisende in Risikogeb.

 

2x, ggf. 3x je nach

Impfstoff

alle 5-10 Jahre

bei HAV pur 30Jahre

 

 

Einzeln oder in Kombination m. Hep. B

Totimpfstoff

Bei Impfung von Erwachsenen Prüfung Immunitätslage vor Impfung sinnvoll

 

GGF Immunglob. bei

Exposition Ungeimpfter

od. f. Urlaubsreise

 (4 Wo Schutz)

Ja, nur für Risikogruppen

zB Behinderte

/Nein: N1

 

 

Hepatitis B

Kinder und Jugendliche bis 18.LJ

ferner:

Med. Personal/berufl. Exponierte/Risiko-

patienten

Hämophile/Dialyse-Patienten/Drogenabh./

Kontaktpersonen bei

Hep. B-Infektion/psych.

Heimpatienten/

Pat. m. Leber-KH/Reisende Risikogeb.

 

3x 0-1-6 Monate ab

3. LM, bei pos.

Mutter auch sofort

nach Geburt!

ca alle 5-10J, ggf. Titer-

bestimmung

von Anti-HBS

 

<100IE/ml

Auffrischung

 

>100 IE/ml

 ausreich.

Immunität f. 10Jahre

Einzeln oder in Kombination m. Hep. A

Totimpfstoff

Bei Impfung von Erwachsenen Prüfung Immunitätslage vor und nach Impfung sinnvoll

 

GGF Immunglob. bei

Exposition Ungeimpfter

oder f. Urlaubsreise (4Wo Schutz)

 

Ja für alle Kinder und Jugendlichen; /Nein: N1

Hämophilus influenzae

Kinder ab 3. LM;

ab 6. LJ nur im Ausnahmefalle (Asplenie)

 

4x ab 3. LM; ab 12. LM nur 1x

siehe Grund-

immunisierung

 

Totimpfstoff - Konjugatimpfstoff

 

Keuchhusten (Pertussis)

Kinder und Jugendliche und Erwachsene
6/05: Ein Einzelimpfstoff ist derzeit in Deutschland NICHT lieferbar;
es kann allenfalls eine Auffrischung m. Td-Polio-Pert. erfolgen!

4x, ab 12. LJ nur 2x

alle 10 Jahre

Derzeit nur in Kombination  Kombinationen m. Diphth/Tet/Polio.

Azellul. Totimpfstoff

 

Immunität nach Infektion nur 10 Jahre!

Ja alle Kinder

u.  Jugendlichen

Grippe (Influenza)










Neu:

alle über 60 Jahre und bei erhöhter Infektionsgefährdung:

chron. Lungen/Herz/Leber/Nieren-

KH, Diab./Stoffw.KH/Immun-

defizit, HIV-Infektion;

Personen im Ges. Wesen

Alle bei Epidemien


für besondere Risikopatienten
adjuvierter Grippe-Impstoff: Fluad®

1x, ggf. Auffrischung

bei Risikopat.

Höhere Dosis bei

Dialyse-Pat.

1x jährlich

Einzelimpfstoff

Totimpfstoff; für Risikopatienten jetzt auch verstärkter Impfstoff (Fluad)

 

Kontraindikation

bei Pat. m. Hühner-

eiweißallergie!!!



KI für Fluad®:
Kanamycin/Neomycin/
Formaldehyd/CTAB-Allergie
Hühnereiweissallergie

Ja

Typhus

bei Reisen in Risikogebiete

1x Injektion im (Typhim VI ®
altern.:

3 Kapseln oral Tag 1/3/5 (Typhoral®)

alle 3 Jahre

Einzelimpfstoff

Totimpfstoff

Lebendimpfstoff oral

 

 

NEIN - Reiseimpfung

Tollwut

Präexpositionell bei Gefährdung

Postexpositionell

Bei Reisen in Risikogebiete

 

nach Angaben Hersteller

s. Fachinfo;
zB. Rabipur:
3x (Tag 0-7-21 bis 28); postexpositionell:
bei Vorimpfung: 2x Tag 0/3; ohne Vorimpfung:
5x: Tag 0-3-7-14-28(bis30);

nach Angaben Hersteller;
Rabipur alle 2-5 Jahre

Einzelimpfstoff

Totimpfstoff

 

Immunglob. bei

Exposition Ungeimpfter dann zusätzl. Zur aktiven Impfung (s.l.)  Tollwut-Immunglobulin 1x 20IE/kg KG spät. bis 7 Tage nach Expos.

Ja bei Exposition,
nein bei berufl.
bed. Impfung (N1)

Tuberkulose

 

derzeit nicht empfohlen

s. Fachinfo

s. Fachinfo

Einzelimpfstoff

BCG-Impfstoff

 

Kontraindik. HIV-Infektion!

Ja

FSME


(Frühsommer-Meningoencepha-

litis)

Personen in Risiko-

gebieten und

berufl. Exponierte für

Kinder über 12. LJ: Encepur.

Kinder zw. 1. –12. LJ Encepur Kinderimpfstoff. 

4x bei Schnell-immunisierung

1/7/21/540. Tag;

Schutz ab 21. Tag


Regulär: 3x

1/21/300. Tag; Schutz ab 42. Tag

ca. 3 Jahre; bei überschritt.
Intervall
spezielle Regelung

Einzelimpfstoff

Totimpfstoff.
Kinderimpfstoff bei Kindern unter 12. Jahren jetzt ohne Polygenin wieder verfügbar.

GGF Immunglob. bei

Exposition Ungeimpfter

Ja für Risikogebiete
in BRD, nein für Auslandsreisen/N1

Achtung: Impfung schützt NICHT vor der bakteriellen Borreliose!


Cholera
und ETEC
(= Reise-Diaarhoe durch enterotox. E. coli)

Neu 6/05:
orale Impfung m. Dukoral ®


Nur für Risikogebiete oder gem. WHO-Empfehlung

jetzt auch mit Schutz gegen
E.coli-Infektionen!

 

Kinder 2-6J:
3x oraler Impfstoff alle 1-6 Wochen
Kinder ab 6J und Erwachsene:
2x oraler Impfstoff nach 1-6 Wo; jedoch mind. 1 Wo vor der Exposition beendet


Auffrischung nach 2 Jahren


Einzelimpfstoff;

zB.
Dukoral ®

Inaktivierter Totimpfstoff;
sehr guter Vetrträglichkeit
frei von Konservierungsmitteln, keine Antibiotika!

2003: weltweit 111.575 Cholera Fälle gemeldet, tats. Ca 3-5 Millionen!
Impfstoff schützt zu 60% vor enterotoxischen E. coli-Bakterien (ETEC), 85-90% Schutzrate Cholera.

NEIN - Reiseimpfung

Varizellen

(Windpocken)








Neu 6/2001:

Seroneg. :

Kinder mit Leukämie, malign. Tumoren, !!schwerer Neurodermitis!! vor Immunsuppression sowie deren Geschwister und Eltern!  Seronegative Frauen m. Kinderwunsch

Mitarbeiter im Ges. Wesen in diesen Bereichen

Neu: Impfung für alle nicht immunen Kontaktpersonen der Gefährdeten (s.o.);
Nicht immune Tätige in
Kindergärten;

alle Jugendl. zwischen 12-15.LJ. die nicht immun sind! 

1 Dosis ab (9.) 12. LM;

bei Kindern ab 13. LJ

und Erw. 2x im Abstd. 6Wo

Wiederholung ggf.

bei neg. Impftiter bei

Risikopat.

Kontrolle!!

siehe Grund-

impfung

Einzelimpfstoff

Lebendimpfstoff!!

 

Cave:

Kontraindik. bei

asympt. und sympt.

HIV-Infektion!!!

 

GGF Immunglob. bei

Exposition Ungeimpfter

Ja für Risikopatienten und gemäss den neuen Empfehlungen, ausser bei berufl. Exposition

Meningokokken

(Meningitis)

 

als Igelleistung 

 

 

Karte Meningokokken Gr C

Gefährdete Personen im Ausland;

in BRD auf Empfehlung

der Ges. Behörden bei

Kleinepidemien.

Meningokokken Gr. C:
Menjugate ® Konjugat-Impfstoff gem. STIKO-Empfehlung :
Schüler u. Studenten vor Langzeit-Aufenthalt in Ländern m. empfohlener allg. Impfung , Reisende in epidem./hyperendemische Länder

1x Impfung im/sc

im Expos. Falle

GGF auch Antibiotika-Prophyl.

 

 

Regionale Impfprogramme gab es in:
Deutschland
Frankreich
Italien
Ungarn
Schweiz

Lebenslang
bei entspr. Impfstoff

 

 

 

 

 

 

Einzelimpfstoff

 

 

 

 

 

 

 

Totimpfstoff

Serotypen beachten.

 
z.B. Menugate ® Gr. C

z.B. Menveo ® für ACWY Stämme

 

 

 

Kassenleistung nur bei Risikopat./Epidemien

NEIN für Reiseimpfung

und übrige Personen 

 

 


Gelbfieber

Nicht bei uns durchführbar!


Personen in Risikogebieten


1x Grundimpfung

nur in Gelbfieber-

impfstellen, Schutz 10 Tage nach Impfung

 


alle 10 Jahre


Einzelimpfstoff


Lebendimpfstoff – nur für Reisen in Risikogebiete

Kontraindik: Pat. m. Hühnereiweißallergie!!


NEIN - Reiseimpfung

 
 Copyright: Dr. C. Keller  06/05 – Ohne Gewähr!

 

   N1:   Beruflich erforderliche Impfungen sind keine Kassenleistung und können nur gegen Privatrechnung durchgeführt werden; die Kosten trägt der Arbeitsgeber, bitte schriftliches Einverständnis einholen!
  N2: Beachte: bei vollständig durchgeführter Grundimpfung ist laut Aussagen der STIKO auch nach Überschreiten der Wiederauffrischungsfrist (von z.B. 10 Jahren bei Tetanus) die Durchführung nur einer Auffrischungsimpfung ausreichend – es ist KEINE erneute Grundimpfung nötig. Im Verletzungsfalle aber ggf. Immunglobulingabe erforderlich zur Herstellung eines Sofortschutzes.

 

 


Vergleich der Krankheitsfolgen mit Impfreaktion bzw. Impfkomplikationen

 

 

Tab. 3: Vergleich der Krankheitsfolgen mit Impfreaktion bzw. Impfkomplikationen

 

Impfung od. Erkrankung (Beispiele)

 

Mögliche Symptome

bei/nach Erkrankung

bei/nach Impfung

Manifestationsindex der Erkankung (N3)

Alle injizierb.

Impfstoffe

 

Schmerzen an der Injektionsstelle

Entfällt

1/10

entfällt

Masern

 

Fieber/Exanthem

98/100

1/10

98%

Masern

 

Encephalitis

1/500 bis 1/2000

< 1:1 Millionen

98%

Mumps

Parotitis

99/100

1/300

ca 60%

Mumps

Meningitis

1/10

1/100.000 bis 1/1Mill.

ca 60%

Pertussis

Bleibender Hirnschaden

1/100

nicht sicher bewiesen, Größenordnung:

1/1 Mill. bis 1/20Mill.

ca 50%

Tollwut

Tod

100/100

0

ca 20%

 

N3: Manifestationsindex=Anzahl der (nicht immunogenen) Kontaktpersonen zur Anzahl der Erkrankten

 

 


Links zum Thema Impfungen / Informationen auch über die Erkrankungen

 



Tabelle 4: Weitere Informationen/Links zum Thema Impfungen

 


Name


Adresse


Robert-Koch-Institut


http://www.rki.de/


Firma Chiron-Behring


http://www.chiron-behring.de/


Deutsches Grünes Kreuz


Firma Pasteur-Merieux


http://www.deutsches-gruenes-kreuz.de/

http://www.pasteur-merieux.de/


Hausärzteverband BDA


Firma Immuno


http://www.hausarzt-bda.de/

http://www.immuno.de/

 

Stand 4.1.12